Hitze!...., in Ollies Augen nahezu unerträglich und sie wird schlimmer. Die Wet season steht kurz bevor, es hat schon 32 Grad und ist so richtig feucht-heiss, was hier aber immer noch als Winter bezeichnet wird. Nichtsdestotrotz wird es nach unserem Vagabunden-Abend Zeit die Stadt zu verlassen und uns endgültig von Nati (hier in Australien) zu verabschieden *heul*
Tempomat ist noch nicht geflickt (Ersatzteile gibt es in Darwin nicht und sowas in einer Hafenstad!). Zurueck nach Kathrine wo wir bei einem Roadhouse übernachten. Bevor die Reise durchs Buschland weiter gen Westen geht, wird nochmals unser Ess- und Wasservorrat aufgefüllt. Die Hitze bleibt gleich, dank unserer ganz speziellen, nicht vorhandenen Klimaanlage werden die Fenster bei den ersten Sonnenstrahlen quietschend nach unten gedreht, so das die heisse Luft wie ein Föhn ins Auto kommt; Ganz nach Ollies Geschmack *grins* Mit viel Fantasie, und viel gutem Willen kann man das sogar als Abkühlung bezeichnen.
Der Weg führt uns durch Ebenen mit Spinefix (stupfende Büsche die auch als Leim verwendet werden…, allerdings nur von den Abos) und die Grenzen des Northern Teritorry . Die Bäume hier, die Mann BOAB tree(gell Michele)nennt, nehmen Flaschenähnliche Formen an, was uns vielleicht Unterbewusst zum „ Schoeggeli und Goeggeli“ ( Schockolade und kalte Cola) Ritual bringt. An der Staatsgrenze werden uns dann, ganz freundlich ,die Grünen, vitaminreichen
Am nächsten Tag sind wir in Kununurra. Endlich wieder mal Duschen… Morgens um 8.00Uhr hat es bereits satte 35 Grad im Schatten, dennoch erkunden wir die Gegend…, hängen dann aber auf dem Campingplatz im Schatten herum und
Bald lassen wird die Bungels auch hinter uns und lernen ein nettes altes „Grey Nomades“ Ehepaar kennen (so werden hier die alten Aussies, die Hab und Gut verkaufen und mit Motorhomes durchs Land ziehen, genannt.) Oh Schlaraffen-Land, den beiden tun wir wohl leid, mit Oliven, Salat und Barbecues werden wir 2 Tage lang verwöhnt, bis wir uns dann losreissen können und unseren Weg nach Broome weiter beschreiten. Das Auto muss geflickt werden (Tempomat lauft immer noch nicht) und für die Aussie-MFK sollten wir auch zum Mechaniker, sonst fahren wir ohne gültige Rego weite.
So kommen wir im Westen an und lassen uns an dem kleinen Küstenstädtchen im roten Sandstein und hellblauem Meer für einige Tage nieder. Naja, die erste acht Stunden verbringe ich im Krankenhaus, da wir am Strassenrand beim Nachtcamp einem vielfüssigen, widerlichen Australier den Weg abschneiden und das Tierchen sich kurzer Hand in meinen frisch tätowierten Fuss verbeisst. Ohweh, was sind das nur für grauenhaft Schmerzen? Sauvieh, da wir nicht ganz
Ein paar Stunden spaeter, und um einiges erleichtert, stellt sich heraus, dass es tatsächlich „nur“ Schmerzen sind und ich werde entlassen. Ein unendlich erleichterter Ollie holt mich ab und wir starten unser Broome-Abenteuer von Neuem.
Nach ein paar Tagen wunderschönem Baden und einer herrlich durchzechten Nacht (wir haben uns mit Ben von Cairns getroffen der sogar fliegende Kollegen hat. Allerdings fliegen die hier nicht im Flugzeug, sondern voll besoffen aus dem 2. Stock im Hotel…, wir haben uns alle halbtot gelacht *Grins*), machen wir uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Exmouth. Allerdings sollte uns dann aber noch die einte oder andere Person vorher über den Weg laufen…, mehr dazu im nächsten Bericht.