Immer no am gniesse

Immer no am gniesse

Unsere Abenteuer im Land der Spinnen,Haie und Schlangen.

Don't Panic, it's all mostly harmless!

G'day Sheelas,
G'day Bruces,
Willkommen auf unserem Abenteuer-Blog aus Down Under.

Ihr seid alle herzlich eingeladen, eure Kommentare und Anregungen auf unserer Page zu hinterlassen. Gerne erfahren wir, was ihr wissen möchtet und was ihr denn alles Schönes zu berichten habt.

Sandra & Ollie

Mittwoch, 10. Juni 2009

Whitsundays auf der Solway Lass

Michele hat sich also verabschiedet, sniff... um unsere Luecke zu fuellen, entschlossen wir uns im Playtpus Bushcamp zu helfen. Den link koennt ihr geren besuchen.
Der alte Wazza, ein Aussi Unikum nahm unsere Hifle gerne an. So fanden wir uns im Dschungel beim Unkraut jaeten und Papageien unterhalten wider. Beim Huettenbau mussten wir sogar einen Drachen unter dem Dach herfor locken, hehe, das war ein Ding und auch mal Luete zum uebernachten einchecken. doch bald war es so weit, das naechste Abenteuer stand bevor.
Arrrrrr hei ho Piratenpack
..so war die Stimmung auf unserem super Zweimaster Segelschiff, dass gerade 108 Jahre alt war und nebst der coolen Aussi Crew sogar einen eigenen Geist besass. Ollie und ich hatten eine Eisgekuehlte Kabine fuer uns alleine, ahhh tat gut nach der langen Zeit im engen Auto.
Das Essen passte zu den traumhaft vertraumten Kuesten die wir ansegelten. Es war gesund, fruchtig und agwechslungreich, das beste am Essen allerdings war, ich musste nicht kochen!!
Wir durften sogar richtig beim Segelsetzen mitanpacken und hatten unseren Spass. Aye aye und los ging das geziehe an den schweren dicken Seilen, ich kam mir so richtig "piratig" vor.
Die Zeit auf dem Schiff wurde mit Lesen und kennenlernen der anderen Passagiere ausgefuellt. Abends gab auch das ein oder andere Trinkspiel, bei dem Ollie natuerlich immer munter mit dabei war. Der Franzose an Bord ( I drink Champagen in Franceee everyday,) spielte mit der eigenen Flasche Champagner mit, hehe.
Morgens brummte dann auch mal der Kopf, doch immerhin kam das schwanken unter den Fuessen vom Meer... sagt man.
Ja, an Land gings natuerlich auch hin und wieder, Kapitaen Cook hat sich schon ein paar schoene Oertchen finden lassen, wie ihr seht, wir waren im Paradis. Auch Schnorcheln gingen wir.... brrr etwas kalt aber sehr farben und fisch- praechtig.
Ja mit einem letzten grossen Fressen und Piratenverkleidung kam schon der Abschluss Abend.. sniff. Es war ein riesen Erlebnis und eine wunderschoen Zeit an Bord der Solway Lass. Mit traendenden Augen verabschiedeten wir uns und fuhren hoch nach Townsville um Nathi und Denny zu treffen und Geburtstag zu feiern.

Dienstag, 26. Mai 2009

Rainbowbeach bis Mackay

In Rainbow Beach geniessen wir nach einem Abend mit Musik und netter Kiwigesellschaft den Blick aufs Meer und einige Tage süssen Nichtstun am Strand. Dank unserem Auto, das wieder mal streikt lernen wir die hilfreichen Männer der Rainbow Recovery Garage kennen und kriegen einen gratis Ausflug in die Mangrovengewässer. Die Flut spielt aber nicht ganz mit und so muss unser Kapitän uns ziehend an Land zurück bringen. Wir verabschieden uns und machen uns nach Brisbane auf. In der Stadt besuchen wir ein Rugby Spiel. Ollie stellt sich auf die Seite des Heimteams, Michele wechselt aber bald die Fronten da sie mit Bier von der Brumbies Fangemeinschaft geködert wurde. Nach dem Spiel feiern wir den Sieg der Brumbies gegen die Reds. Der nächste Tag wird zum Erkunden der Stadt per Fähre genutzt, was wir in vollen Zügen geniessen.
Als nächstes fahren wir in den Canondale National Park und finden dank 4x4 ein gemütliches Fleckchen für unser Lager. Der Regenwald lädt zum Wandern und erkunden ein. Kristallklares Wasser und Tropische Pflanzen lassen meine Kamera heiss laufen. Mit neuere Energie und Abenteuerlust geladen machen wir uns weiter gen Norden auf. Auf dem Weg nach Agnes Beach und Town of 1770 (Cook war nicht sonderlich Einfallsreich was einige seiner Entdeckungen angeht), finden wir ein paar schöne Idyllische Nachtlager. In 1770 (kleines Nest an der Capicorn Küste) gehen wir auf eine Kanu tour wo wir uns in die Wellen stürzen. Wein und Snacks entschädigen uns für die harte Paddlerei und lassen uns gut schlafen. Da die Gegend hier so schön ist bleiben wir gleich auch im National Park, wo wir uns von Sandfliegen und Mücken fressen lassen, während wir den Schlammspringern, Krebskolonien und dem Farbenspiel des Sonnenuntergangs zuschauen.
Meer haben wir genug gesehen, so entscheiden wir uns Richtung Landesinnere unser Abenteuer fortzusetzen. Aus den grünen Zuckerfeldern und Regenwaldhügeln werden wieder Felder mit Bushland. Wir kommen an Kohlenminen und 1.5 km langen Kohlezügen vorbei. Traurig zu sehen, wie hier Flächen so gross wie Basel aufgegraben werden… genug von schwarzen Löchern und Mienen Fahrzeugen steuern wir unser altes Landcruiser Schlachtschiff in die nahe gelegenen Tabellands. Die Landschaft und Aussicht von diesem Hochplateau lassen uns die ganzen aufgerissenen Landstriche vergessen. Wir geniessen die unberührten Walder mit den Felsen und der Aborigines Geschichte die hier noch in Form von Felszeichnungen zu sehen ist. Mit gutem Teamwork stellen wir sogar unsere neue riesen Blache (auch als Zirkuszelt verwendbar) auf. Wie wir bald merken haben wir unser Camp im lautesten National Park Australien aufgestellt. Wir werden von lauten Vogelstimmen geweckt, die uns nicht mit süssen Zwitschertönen sondern mit Geschrei und Raubdiebstahl begrüssen.
Nach den Tablellands und einer spannenden 4x4 Strecke machen wir uns dann auf nach Saphire um unsere eigenen Edelsteine zu schürfen. Einige Erfahrungen und ein Säckchen blauer Steine reicher fahren wir zurück zum Strand wo wir uns die Zeit vor Micheles Abreise mit Muschel sammeln vertreiben. Ollie versucht auf dem Kilometerlangen und genau so breitem Strand ins
Meer zu gelangen…. mutig die Krokodile und Haie ignorierend schafft er das auch und verdient sich so das letzte Nachtessen zu dritt. In Mackay verabschieden wir Michele und fahren nun mit leeren Rücksitzen mit unserem Trip fort.

Montag, 25. Mai 2009

Fraser Island

Gesagt, getan. Nach einem ausgiebigen Autocheck machen wir uns also auf nach Faser Island, der weltweit grössten Sandinsel. Über 800‘000 Jahre alt, verändert sich die Insel permanent. Zudem ist sie auch der letzte verbleibende Rückzugsort für die ansässigen Dingos. Die Sandinsel ist nur mit einem Allradantrieb-Fahrzeug zu befahren, kurz 4WD (Four-Wheel-Drive), was dem ganzen einen Hauch Adventure verleiht.
Kurz nach Ankunft via die Autofähre lassen wir also die Luft aus den Reifen und auf geht’s ins Vergnügen. Holperige Strecken gemischt mit atemberaubendem Strandfahren wechseln sich ab. Ein Königreich für anständige Stossdämpfer!
Unser erster Stopp erweist sich dann auch als einer der schönsten: Lake McKenzie, einem ziemlich grossen Süsswassersee. Der Strand ist weiss, das Wasser hellblau, was will man mehr? (ein Feldschlösschen und evtl. ein FCB-Match live?!?). Unser wunderschöner Zeltplatz inmitten subtropischen Regenwaldes rundet den gelungenen ersten Tag ab. Nach einem Kaffee-Start (Michele lässt grüssen) und Autocheck machen wir uns auf, den schönsten Tag auf Fraser Island zu erleben; nach langer Fahrt (die Insel ist auf ca. 90 km lang befahrbar) erreichen wir schliesslich unser Ziel; Eli Creek. Mit dem Boogie Board wird kurzerhand eine Flussbar gebaut…ah so lässt es sich doch leben. Dank unserer sensationellen Einfahrt schaffen wir es eine Gruppe Aussies schwer zu beeindrucken und sichern uns so einen wundervoll lustigen Abend mit Essen und Wein. Der nächste Tag führt uns an einem 60 Jahre alten Schiffswrack und sonderlich farbigen Sanddünen vorbei. Unser 4x4 Kurs bewährt sich heute so richtig. Mit grosser Vorsicht und Geschick schaffen wir die Passage über die Felsen ohne Probleme… andere Touris bleiben hoffnungslos stecken und müssen geborgen werden… doch wir fahren unbeirrt weiter. Auf der Sandpiste Richtung Waddy Point Camp halten wir an und ersteigen den Indian Head, wo wir eine Familie Wale sichten. Heute gibt es endlich ein Feuer und auch wieder mal eine Dusche. Der letzte Tag in Fraser naht, wir fahren die ganze Sandstrecke wieder zurück und geniessen die Eigenheiten der Insel nochmals bevor wir wieder per Fähre nach Rainbow Beach zurückkehren.

Dienstag, 28. April 2009

Sydney nach Fraser Island

Erwartungsvoll haben wir Michele vom Flugplatz in Sydney abgeholt und ihr auch gleich das erste Abenteuer mit unserem Auto zugemutet. Auf der Strecke blieb die alte Lady stehen. …, da wir direkt vor der Toyota Garage zum Stillstand kamen, war das Problem am anderen Tag behoben.
Ohne weitere Vorkommnisse haben wir, begleitet von einer tüchtigen dunklen Regenwolke, die Stadt verlassen und uns auf Port Nelson aufgemacht. Das kleine Örtchen hat so seinen eigenen Flair den wir sehr genossen haben. Im Samurai Backpacker haben wir uns vor dem tropischen Regenschaueren in Sicherheit gebracht und gleich eine Super Party erlebt. Fazit des Abends. Ollie mag Dänemark und Michele und ich saufen Amerikaner unter den Tisch, was keine grosse Sache ist.
Genug vom Regen geht es weiter gen Norden, immer schön am Strand entlang kommen wir in einen kleines v erträumtes Nest, namens Yamba. Die Leute in der YHA nehmen uns freudig bei sich auf. So kommt es, dass wir am nächsten Tag Surfstunden erhalten. (Ollie und Michele sind Naturtalente und stehen schon bei den ersten Versuchen auf dem Brett. Ich entwickle die Knievariante und bin auch sehr zufrieden mit dem sportlichen Ergebnis, hehe)
Und kaum haben sich unsere Schultermuskeln ans paddeln gewöhnt nimmt uns Shane auf seine Yamba Adventuretour mit. Wir kriegen eine kurze Stadtrundfahrt und springen von Klippen in Billabongs. (Obwohl die Surf Marke Billabong aus Yamba stammt, meine ich die kleinen Süsswassertümpel). Abend wird dann noch auf Schottisch gefestet.. Laura aus Inverness macht’s möglich.
Schweren Herzens verlassen wir Yamba und erholen uns wieder mal im Regen in Nimbin. Hier ist die Zeit in den 68er stehen geblieben… wir kaufen mal ein und lassen uns von den Einheimischen ein schönes Örtchen im naheliegenden Regenwald beschreiben. Wow in Nebel und Nacht fahren wir durch den Wald und finden uns auf dem Camping bei Sheepstation Creek ein. Unseren Camp- Nachbarn tun wir wohl leid… darum machen sie kurzerhand für uns ein Feuer und helfen uns das Camp regenfest aufzubauen. Wir lassen uns in den Bann des Regenwaldes ziehen und erkunden am nächsten Tag die Gegend. Wieder einmal Atemberaubend! Unsere Nachbarn warten dann sogar noch mit dem Nachtessen auf uns… Aussies sind halt einfach unglaublich… die Freundlichkeit haut uns fast um.
Da der Regen nicht aufhören will geht’s für uns zurück nach Nimbin, wo wir gemütlich in einem alten Kolonialstylhaus ein Zimmer für uns finden. Nun kann es ruhig weiter regnen. Wir und unsere Stimmung sind nun geschützt.
Holter die Polter geht es ans Meer nach Byron Bay, Cruisie streikt ( wieder einmal ) und so können wir nun plötzlich unsere Hintertüren nicht mehr schliessen, auch der alten Dame macht der Regen wohl zu schaffen. Dazu kollabiert auch noch unser Roofrack ( Dachgestell), so verbringen wir den ersten Tag in der Sonne beim Schweisser… aber Aussies sind halt einfach der Hammer, aus Mitleid mit unserem Budget verrechnet er uns nur die Hälfte und verstärkt uns das das Ganze sogar. Nun können wir die nächsten Tage am Meer in Byron in vollen Zügen geniessen. „Kaeffele“, Shopping, Tauchen und Essen im Ausgang… richtig verwöhnt.
Mitte April lassen wir dann New South Wales und fahren nach Noosa (Ollie kommt nach Queensland… hier muss es ja warm und sonnig sein). In Noosa retten wir ein verletztes Possum, das uns am Morgen entgegen hüpft und von Vögeln angegriffen wird. Ollie, Michele and Sandra to the rescue!!! Das arme bliinde Tierchen taufen wir Steve (nach Mr. Wonder)…
Noosa gefällt uns soo sehr, das wir gleich noch eine Nacht länger bleiben und uns erst später nach Fraser Island aufmachen.

Sonntag, 29. März 2009

Up to Date ihr Armen

Trotz Internet und unserem neuen Spielzeug, welches wir Lapinio getauft haben, sind wir doch mit unseren Updates schwer im Verzug. Wir hoffen aber das Lapinio (Sandras Labtop) uns hilft Berichte und Bildmaterial in regelmaessigen Abstaenden zu euch zu bringen...

Nun sitzen wir hier in Sydney bei Liane (Sandras grosszuegigen Verwandte,) die so lieb ist uns bei sich zu beherbergen und uns zu umsorgen..., was wir (natuerlich) in vollen Zuegen geniessen! So viel zu erzaehlen, so viel erlebt, so viele Bilder und Filme... koennen wir euch das alles auf einmal zumuten? - Nein, wohl eher nicht..., darum kuerzen wir die letzten Abenteuer aufs Wichtigste ab. Die Fotos sind nun geladen und ihr duerft euch ins "Vergnuegen stuerzen", Pause machen von euren harten Arbeitstagen und mit uns etwas Australien erleben. ( Neue Albums im Picasa: Denmark to Sterling Ranges, Albany to Esperence, Nullarbore to South Australia,Victoria along Great Ocean Road, Melbourne to Victoria Mountains, Mt Buffalo to Alpine NP, Mountains Victoria, Canberra und Surround, 1 Newsouth Wales Saffire Coast... weitere werden bald folgen).

Nun, wo ware wir?,... ah Melbourne haben wir kurz besucht, da ging es fuer uns alle ab in die Berge (Danny, Nathi und Sandan mit ihrem angeschlagenen Bus ((der Name des Busses ist noch immer nicht bekannt, aber da der Bus ungefaehr gleich viele Liftings und Operationen wie Cher hatte, fanden wir den Namen sehr passend..., Taufe folgt)) und wir mit Old Lady Cruisi).


Hoch und runter, durch wunderschoene Walder mit riesigen Farnbaeumen und wieder ab in die Hoehe. "Berge" wuerden wir es wohl nicht nennen, doch die Aussies rutschen hier im Winter tatsaechlich auf Schnee herum...(?), wir sahen nur weisse Baumhuegel, die uns dennoch sehr beeindruckt haben. Unsere drei Feunde mussten wir dann aber bald verabschieden (Tasmanien rief), doch wir fuhren weiter. Nacktbaden im Fluss und komische Begegnungen standen uns bevor. Nett und hilfsbereit wie wir halt sind, landeten wir im:
"Seldom Seen Service Station" (Eintrag von Sir Drink-a-Lot)Alleine schon die Einfahrt ein Erlebnis an sich. "The Hills have Eyes" und "Texas Chainsaw Massacre" lassen gruessen! Der Mann der die Tankstelle (oder Service Station) fuehrt ist ein Einsiedler wie er im Buche steht. Baertig, kurios und ein wenig angsteinfloessend. Dennoch legen wir einen Stop ein, moechte Sandra doch ein paar Fotos machen. Allerlei Ramsch, Erzatzteile, tote Tiere (!), alte Autos welche sich den Platz mit den Kuehen, Hunden und Huehner teilen. Nach ein paar Bier stellen wir fest, dass wir durchaus auch hier ein paar Tage ein bisschen Geld verdienen koennten. Gesagt, getan, unsere Gesellschaft und Muskelkraft sind gerne willkommen. Wir helfen David, dem Einsiedler, mit Kuhweide einhagen, Huehnerkacke wegputzen (danke Sandra hehe) und Wohnwagen ausraeumen. Schnell stellen wir fest, dass der Typ ein "Messie" ist..., nicht zu verwechseln mit dem Star vom FC Barcelona. Oh man..., wo sind wir denn hier nur wieder gelandet? Nach einem Abend mit David und einer sehr kurzen Nacht ("psssst Sandra, ich glaube der hat soeben seine Axt aus dem Schuppen geholt..."), einigen wir uns, dass ein Tag dann doch genug ist. Aber was noch kommen sollte verhinderte dann eine fruehe Abfahrt. Am selben Morgen kam ein Motoradfahrer zu uns, welcher am Tag zuvor mit uns ein paar Bierchen teilte. Er meinte das ein paar Kilometer die Strasse rauf eine Frau mit ihrem Wagen einen Unfall hatte und Hilfe und ein ein Abschleppseil benoetigt. OK, OK, David und Sandra huepfen in ihre Autos ("Sandra, wenn du in einer Stunde nicht wieder hier bist, dann hole ich die Polizei hahahaaaa"). Als die zwei nach ca. 20 Min. (ufffff) wieder hier sind, haben sie eine voellig durchnaesste und HACKEDICHTE Frau im Schlepptau. Stellt sich heraus, die Frau ist Amerikanerin und felsenfest davon ueberzeugt das wir sie entfuerht haben ("you are ALL going to jail...") und das wir eine fanatische, religioese Einsiedlertruppe sein muessen. Und was fuer ein Eindruck dieser Ort doch auf die Frau gemacht haben muss mit den toten Tieren in den Baumen. Als ich dann auch noch mit einem Spaten in der Hand um die Ecke kam (hehe), dann wars dann um die arme Frau geschehen. Nach einem Handgemenge und einem filmreifen Telefonanruf bei der Polizei ("HELP MEEE, HELP ME.., oh my god, OH MY GOD, they are comming, THEY ARE COMMING NOW... HEEEEEELP"), nahm Sandra die Sache in die Hand und stellte die Frau ruhig. Krav Maga laesst gruessen, DANKE ERWIN. Nach einer kleinen Ewigkeit und ein paar Beleidigungen mehr (ich bin ein Nazi habe ich mir sagen lassen hehe), kam dann der lokale Polizist, oder Scheriff an. Dass der gute Mann ein ex-Biker aus einer Gang und zutaetowiert bis zum Hals war, dass half der Sache dann doch auch nicht weiter. Auf jeden Fall wurde die mittlerweile mehr als hysterische Frau (es stellte sich heraus dass die Frau eine Alkoholikerin und Junkie war) abgefuehrt und wir konnten uns von David verabschieden. Was fuer ein Erlebnis und wir waren um eine Anektote reicher.

Zerruettet und Verwirrt machten wir uns wieder auf den Weg. Von den Bergen hatten wir nun genug, das Nasse Blau rief uns zu sich. Langsam machten wir unseren Weg an die Kueste und in den Mimosa-Rocks-National-Park. Ein wunderschoener Ort. Unser Zeltplatz mit direktem Meerzugang war dann die Kroenung. "Die Anderen" kamen dann auch wieder zu Besuch und, zusammen mit einigen riesigen Waranen (Bindenwaran), machten wir uns dann zwei schoene Tage. Aber man soll aufhoeren wenns am Schoensten ist, und darum verabschiedeten wir die Truppe auch bald wieder. Sandan musste leider schon wieder in die schoene Schweiz zurueck und darum vorher nach Sydney. HUHUUUUU SANDAAAAAN! Wir machten unseren Weg nach Canberra, der Hauptstadt Australiens. Wir durften die Nacht bei Judith und Bunja, der Mutter einer Freundin hier in Australien verbringen. Was fuer ein Ort, mitten im Busch und auf einem Huegel oben. Am naechsten Tag gings dann schon wieder weiter, (Donnersturm und Regenbogen begleiteten uns) und wir kamen zu einem Ort der sich spaeter als "Wombat Himmel" herausstellte. Wilde Tiere, pha! (siehe Fotos und Videos). Dann kam der Telefonanruf von Carl, einem Freund von uns aus England. Wir sollen doch so rasch als irgendwie moeglich nach Byron Bay kommen, 950 km (!) noerdlich von wo wir waren. Auch diesem Ruf folgten wir und unternahmen einen regelrechten Road-Trip. Dort angekommen lernten wir dann Carls Freunde (alles Musiker) kennen und durften eine der besten Parties in unserem Leben feiern. Mitten im sub-tropischen Dschungel mit eigenem Wasserfall und einem wunderscheonen Haus. (siehe Fotos auch wenn alle ein wenig verschwommen sind..., GENAU SO haben wir die Party auch erlebt hehe, Albi laesst gruessen). Wir werden dann auch wieder dort zurueckkommen, dann mit Michelle und in ca. einem Monat. Nach getaner "Fest-Arbeit", machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Sueden, nach Sydney. In Sydney selber haben wir dann die Touristen "herausgewuergt" und haben alles gemacht was ein Sydney Tourist auch macht. Aquarium (mit RIESEN Haifischen), Zoo (mit Komodo-Waran und See-Leopard) und einer persoenlich gefuerten Stadtrundfahrt ("kuck Ollie..., da wohnt Kylie Minogue...".... "ohhhhhhhhhhhhhhhh...").

Nun, der Update ist fast komplett. Wir warten hier noch auf Michelle (juchuuuuuiiiiiii), dann gehts wieder on the road. Schoen wars in Sydney, doch das Meer und die Strasse rufen. Wir sagen Dankeschoen, und auf Wiedersehn', schaut bald wieder rein..., denn etwas Spass muss sein! Machts gut, wir vermissen euch und bald folgt der naechste Streich.



Es gruessen herzlich

Sir Drink-a-Lot und Crocodile Nachtee

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